GUGISTU

Alles begann, als Lisbeth Häubi das 10 jähriges Bestehen ihrer Bühne "Lostorfer Kasperlitheater" gebürtig feiern wollte und im Dorf bei den Müttern warb sich aktiv an einem Märlifest zu beteiligen. Es meldete sich u.a. Margrit Gubler, Marianne Giger und Marianne Studer. Nach intensiver Vorbereitung spielten sie am Märlifest zum 1. Mal "de Blööterli". Das gefiel ihnen so gut dass sie sich zur Kasperligruppe GUGISTU zusammen taten und damit begannen selber Puppen herzustellen und Vorstellungen zu geben. Dabei unterstützt wurden sie stets vom Kasperlimami Elisabeth Häubi die in der neuen Kasperligruppe keine Konkurrenz sah sondern eine Bereicherung für die Kasperliwelt und einen Gewinn für die Märchenfans.

 

Schnell gewann GUGISTU an Beliebtheit und sie durften an den verschiedensten Orten in der Region kasperlen. So bleibt zum Beispiel der Trimbacher Dorfmäret oder der Schinznacher Weihnachtsmarkt in schöner Erinnerung. Auf Tour mit dabei waren stets die 8 Kinder der Spielerinnen welche so gut wie möglich mithalfen.

 

Nach 5 Jahren verabschiedete sich Margrit Gubler vom Kasperlispielen und die andern zwei machten alleine weiter. In dieser Zeit hatte GUGISTU ca. 15 Stücke im Repertoire welche jährlich bis zu 25 Mal aufgeführt wurden, viele der Engagements waren wiederkehrend.

 

Mit dem zunehmendem Alter der Kinder kamen neue Interessen und GUGISTU beschloss nach 25 Jahren den Kasperli zur Seite zu legen bis allfällige Grosskinder wieder Freude daran haben könnten. So ist es auch fast gekommen. Nur spielen heute nicht mehr Marianne Giger und Marianne Studer den Kasperli sondern ihre Nachfolgerinnen Tabea Falkner-Studer und Claudia Arn mit ihrem "Kasperli Fantasperli".